jazzFABRYk – Schwerinstraßenfest 2018

Am Samstag, den 1.September 2018 ist wieder einmal das überaus wunderbare und selbst organisierte Straßenfest in der Schwerinstraße in Köln Nippes mit viel guter Musik und Attraktionen für Groß und Klein.

In diesem Jahr sind auch wir wieder dabei und spielen Eigenkompositionen aus dem Programm „Family Lines“ von Axel gemischt mit Kompositionen von Thelonius Monk, der letztes Jahr 100 geworden wäre.

JazzFABRYK, das sind:

  • Gitarre: Axel Fabry
  • Piano und Synth: Florian Offermann
  • Bass: Sebastian Schaffmeister
  • Drums: Michael Pape
  • Altsax: Luciano Prandini

Ort: Schwerinstraßenfest / Schwerinstraße – Köln-Nippes

Beginn: Unser Auftritt wird ca. von 18h – 19h sein, der Eintritt ist frei

Fiesta Viktoria 2018 – Lesung – Leonard Prandini

Eine große Freude ist es mir, am 28.07.2018 um 21:30 auf der Fiesta Viktoria aus meinem Roman „Alles Verlorene noch einmal in den Händen halten“ lesen zu dürfen.

„Die Fiesta Viktoria wird organisiert von einem offenen Kollektiv unterschiedlichster Menschen. […] Der Geist der Fiesta nährt sich aus dem offenen Kollektiv, dass keine hierarchischen Strukturen aufweist und Menschen zu Selbstorganisation ermuntert.“
Dieses Stadtviertelfest ist – das darf ich aus eigener Erfahrung behaupten – eine wirklich wunderschöne, bunt durchmischte und kulturell wertvolle Veranstaltung. Kommt hin und seht es euch an! – Eintritt ist frei, Kinder die Hälfte.

Lesung:
Leonard Prandini
Alles Verlorene noch einmal in den Händen halten

21:30
Kann-Heyne
Stockenstrasse 6
53113 Bonn

Titelseite - Alles Verlorene noch einmal in Händen halten

Leonard Prandini – Wer

Wer

Von leuchtenden Zeichen
ganz taub im Gesicht,
bei rasendem Herzschlag
noch innerlich schwer

Fallen die Zahlen
in endloser Folge
– kein Satzbau, doch Muster:
Ein rastloses Meer

Willst du nun sterben,
oder noch leben?
Suchst du die Kraft,
aber weißt nicht woher?

Die Dunkelheit bleibt
dir für Jahre erhalten,
– für immer – und künstliches Licht
brennt dich leer.

Die Nächte ersteigen dich,
zwingen dich nieder
und niemand erkennt es:
Du leidest so sehr.

Geschlossene Fragen,
nur „ja“ oder „nein“
und es bleibt dir ein Rätsel:
Wer bist du – wer?